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Bankrott: Raffinerie Petroplus am Ende

Insolvenz vom 25.01.2012 (cz)
Für den Schweizer Raffineriebetreiber Petroplus brechen ganz harte Zeiten an. Ende 2011 froren die Banken bereits geplante Kredite von einer Milliarde Dollar (730 Mio Euro) ein, wodurch Petroplus nicht mehr in der Lage war Rohöl einzukaufen. Eilig anberaumte Verhandlungen mit den Kreditgebern sind nun gescheitert, weshalb bei einem Schuldenstand von 1,75 Milliarden Dollar (1,28 Mrd Euro) nur der Weg in die Insolvenz bleibt.

In Deutschland ist die Raffinerie in Ingolstadt mit ihren rund 300 Beschäftigten betroffen. Das Unternehmen verfügt über weitere Niederlassungen in der Schweiz, Großbritannien, Frankreich und Belgien mit insgesamt 2.500 Mitarbeitern. Der Ingolstädter Standort wurde 2007 von ExxonMobil gekauft nachdem Petroplus 2006 an die Börse gegangen war. Nach Bekanntwerden des Scheiterns der Verhandlungen brach der Kurs der Aktie um 80 Prozent ein.
Quelle: faz.net vom 24.1.12.

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