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Insolvenz bei Solarfabrik Arise

Insolvenz vom 17.10.2011 (cz)
Die Krise in der Solarbranche geht weiter und fordert schon wieder ein neues Opfer. Erwischt hat es jetzt auch den brandenburgischen Solarzellenhersteller Arise Technologies Deutschland GmbH. Erst letzte Woche meldeten wir die Pleite beim Photovoltaikanlagenbauer GeckoGroup. Nun muss auch Arise aus Bischofswerda in die Insolvenz.

Betroffen sind rund 100 Beschäftigte, die derzeit in Kurzarbeit produzieren. Grund für die Zahlungsunfähigkeit ist eine Ende September ausgelaufene Frist der Commerzbank, die 18 Millionen Euro an Verbindlichkeit von Arise fordert. Deshalb sucht das kanadische Management des Unternehmens auch schon seit einiger Zeit nach einem neuen Investoren. Daneben kämpft man bei Arise mit den Problemen, die derzeit die ganze Branche heimsuchen. Absatzschwierigkeiten wegen der scheinbar übermächtigen chinesischen Konkurrenz und daraus resultierend hohe Lagerbestände, die zusätzliche Kosten verursachen.
Quelle: sz-online.de vom 14.10.11.

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