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Unterschriftensammlung gegen DIHK
Insolvenz vom 15.06.2010 (du)
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Der DIHK ist die Dachorganisation der 80 deutschen IHKs. Diese sollen das wirtschaftliche Gesamtinteresse einer breiten Unternehmerschaft vertreten.
Im Gesamtinteresse der Wirtschaft fordert der DIHK eine Verlängerung der Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke. Das ist natürlich völliger Blödsinn. Ein solches Gesamtinteresse gibt es nicht. Die Hersteller von Solaranlagen oder anderer erneuerbarer Energien haben bestimmt kein Interesse an einer Laufzeitverlängerung. Auch viele andere Unternehmen nicht.
Sicherlich ist eine funktionierende Infrastruktur für alle Unternehmen von Gesamtinteresse. Wenn es keine Straßen, Flughäfen und Eisenbahnen gibt kann kein Wirtschaftsverkehr stattfinden. Auch eine gesicherte Energieversorgung ist im Interesse aller Wirtschaftssubjekte.
Es ist aber durchaus strittig ob dies nun durch Kernkraftwerke oder andere Energieträger erfolgen kann. Zumal die Kernkraft ziemliche Risiken beinhaltet und an der Zuverlässigkeit einiger Betreiber durchaus berechtigte Zweifel bestehen. Stellvertretend sei hier nur auf die zwei Störfälle in Krümmel 2007 und 2009 verwiesen, die für viele in Hamburg spürbar waren. Von einem geordneten Herunterfahren des Reaktors konnte da nicht gesprochen werden. Es war vielmehr so wie wenn man bei einem PC den Stecker zieht…
Dieses eindeutige Eintreten für die Atomkraft und das vor allem im Namen der Zwangsmitglieder hat heftigen Protest bei Greenpeace hervorgerufen. Mit einer Unterschriftensammlung und einem Mailing an alle Geschäftskunden macht die Greenpeace-Energy eG Front gegen den Pro-Atom-Kurs des DIHK.
Wenn auch Sie der Meinung sind, das DIHK sollte nicht in Ihrem Namen sprechen, dann beteiligen Sie sich an der Unterschriftenaktion!
Quelle: Greenpeace Energy/BffK.
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