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Plastal produziert weiter
Meldung Übernahme vom 05.02.2010 (be)



Und zwar in Zukunft unter französischer Regie. Fast ein Jahr nach der Insolvenz-Anmeldung im März 2009 hat der französische Autozulieferer Faurecia einen Vertrag zur Übernahme der deutschen Plastal unterzeichnet. Bestandteil des Vertrages ist auch die Fortführung der sechs Produktionsstandorte in Deutschland.
Dies freut vor allem die etwa 2.000 deutschen Mitarbeiter, denn die Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Der Preis dafür ist Lohnverzicht. Auf etwa zehn Prozent des Einkommens müssen die Angestellten im Durchschnitt verzichten, damit sie weiter Kunststoffbauteile herstellen können. Der Kfz-Zulieferer mit deutscher Zentrale in Weißenburg fertigt Komponenten für Stoßfänger und Armaturen.
Der Käufer, die Faurecia-Gruppe aus Frankreich produziert in 28 Ländern unter anderem Auspuffsysteme, Konsolenteile und Sitze. Der Konzern ist der achtgrößte Automobilzulieferer weltweit. Etwa 6.000 Beschäftigte sorgen für einen Umsatz für zwölf Milliarden Euro. Plastal, das in Deutschland auch für Mercedes und VW-Modelle liefert, ist Tochter eines Unternehmens aus Schweden, welches wiederum Nordic Capital und dem Management gehört. Die deutschen Standorte gingen 2005 an die Schweden und hießen vorher Dynamit Nobel Kunststoff.
» Plastal in Weißenburg

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Quelle: Fr-online.de vom 04.02.2010.
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